Donnerstag, 3. November 2005

Weder Fisch noch Vogel, sondern HD

(WerbeWoche) Ab Mitte 2006 starten Radio Sunshine und die Medienberatung Ruoss AG einen zweijährigen Feldversuch mit High Definition (HD) Radio. Dieser Standard erlaubt es, über UKW zusammen mit dem Analog-Signal auch digitale Daten zu übertragen.

Ofcom: "The iPod-Generation"

Einen hochinteressanten Report über "Devices and Desires of the Next Generation of Radio Listeners" hat die britische Schwester des Bakom publiziert. Titel: "The iPod Generation". Zwar schon vor über einem Jahr, aber seine Erkenntnisse klingen aktueller denn je.

Dienstag, 1. November 2005

Podcasts auf's Handy streamen

Der Ketzer fragt: Wer braucht noch DAB, wenn Radios UND Podcasts mit einer günstigen Flatrate auf's Handy kommen? (Quelle)

BBC: Tontagging à la WikiPedia

Klingt "incroyable, mais vrai" (Via Hannes. Danke!) :

(plasticbag) The project we undertook was focused on Annotatable Audio (specifically, but not exclusively, of BBC radio programming) - and we decided to look in an unorthodox direction - towards the possibilities of user-created annotation and metadata. We decided that we wanted to develop an interface that might allow the collective articulation of what a programme or speech or piece of music was about and how it could be divided up and described. Our first ideas looked for approaches similar to del.icio.us, Flickr or our own Phonetags - which create collective value by accreting the numerous annotations that individuals make for their own purposes. But after a fascinating discussion with Jimmy Wales, we decided to think about this in a different way - in which (just like Wikipedia) individuals would overtly cooperate to create something greater and more authoritative.

Digitalradio ohne Podcast denken?

Die DAB-Infosite der SRG freut sich über den brandneuen Report einer Beratungsfirma, die dem Digitalradio goldene Zeiten vorhersagt:

DAB-Handy hat grosses Marktpotential
Laut einer 200-seitigen unabhängigen Studie von Eureca Research, die das Marktpotential der neuen mobilen Rundfunkdienste in den nächsten fünf Jahren untersucht, wird sich das digitale Radio und Fernsehen einen wichtigen Platz im Bereich Mobiltelefone erobern.
So erwartet Eureca Research, dass bis ins Jahr 2010 rund 29 Millionen Mobiltelefone mit integriertem DAB-Radio auf dem Markt sein werden, was beinahe einem Fünftel des gesamten Marktvolumens entspricht, wenn man davon ausgeht, dass bis 2010 insgesamt rund 155 Millionen rundfunktaugliche Mobiltelefone im Umlauf sind. Eureca Research rechnet bis ins Jahr 2010 mit einem jährlichen Wachstum von rund 104% bei den Radio- und Fernseh-Handys, ausgehend von einer weltweiten Anzahl von 450'000 Exemplaren Ende 2005.


Allerdings taucht im Inhaltsverzeichnis des 2'250 Euro teuren Berichtes nirgends etwas auf, das erkennen liesse, dass darin auch das Phänomen Podcast ernsthaft mitgedacht wurde. Fehlt dann nicht ev. doch ein Element, um das Potential von Digitalradio vollständig einschätzen zu können? frag ich mich halt.

Montag, 31. Oktober 2005

SoZ über "Musikempfehlungsdienste"

Gestern in der SonntagsZeitung war ein interessanter Artikel über Sites (Links von BloggingTom. Merci!), die via Community auf die eine oder andere Art zu neuer Musik führen: Pandora, last.fm, MusicStrands, Mercora, RateYourMusic, indy.tv, upto11.

Sonntag, 30. Oktober 2005

... am Dampfen

Da kommt schlechte Laune auf. Nachdem Tagi und Aargauer Zeitung in dieselbe Kerbe gehauen haben. Herr L. und seine Taktik der verbrannten Erde...?

Nachtrag

Was da nicht Platz hatte, teilweise darum hier:
Radio ist das flüchtigste aller Medien, find ich. Abgesehen von Musik ist es nur Geräusch, Stimme und Zeit. DRS ist eine Behörde zur Administration von 5 töneneden Zeitströmen. Radio hören und sich fragen: Würde ich dafür Geld ausgeben wollen, um dies zu hören? Konfektionierte Industrieware, gratis und franko den Sendern ins Haus geliefert: Wo ist die Arbeit dahinter, diese zu verbreiten? Was sind in diesem Fall die Gebühren mehr als Subventionen für die Plattenindustrie? Will ich dafür zahlen, dass mir eine freundlich Stimme erklärt, dass das Fernsehen ein neues Logo hat und mir dann vorspielt, was der tolle Hecht einer Werbeagentur davon hält? Hab ich bezahlt dafür, dass mir am Morgen aus dem Radio entgegentönt, wie ein paar andere Menschen die Jahreszeit Herbst umschreiben? Alles gehört auf DRS. Oder auch DRS2: KlassikCDs abzunudeln ist noch keine Kulturleistung. (Ob mich das den Kopf kostet?)

Malstromfrage: Erlebt das Radio eine Wiedergeburt mit den podcasts?
Das Radio kaum, aber ev. die Lust am hören, am gesprochenen Wort. Schon "vor" den Podcasts konnten alle mp3s ins netz stellen. Das Prinzip Podcast (Audios "abonnieren") macht einfach die Distribution einfacher. Es gibt eine innere Verwandtschaft zwischen Weblogs und Podcasts. Und beide gehen wahrscheinlich durch ähnliche Entwicklungszyklen. Untergrund, Hype, Differenzierung, Etablierung usw. Man müsste Niklas Luhman wieder lesen! Das Podcasterlebnis: Plötzlich hör ich viele viele neue Stimmen. Plötzlich diese Auswahl! Plötzlich diese Vielfalt! Plötzlich diese vielen neuen Welten! Podcasts als Lagerfeuer. Plötzlich viele neue Lagerfeuer (zuhören, wärmen, versammeln, austauschen). Musikszenen, Sportszenen, philosophische Kreise, politische Zirkel (FDP Dietikon macht Podcast!), alle machen ihren Podcast. Alle zünden eigene Lagerfeuer an.
Malstromfrage: Welchen Einfluss haben die Produktionsbedingungen auf die Form und den Inhalt eines Beitrages? Oder: Ist die Schere im Kopf nicht viel mehr eine Schere der Produktionsumstände?
Digitalisierung als ambivalente Sache. Rascher selber was Tönendes basteln: das ja, das geht rasch mit digitalen Mitteln. Aber es schleichen sich trotzdem schneller Fehler ein, als wenn ein Fachmann von der Tontechnik mitarbeitet: Tonqualität, Aussteuerung usw. WeWo spuckte auf Tontechniker, der in einem Radiobeitrag ein unverständliches T duch ein verständliches ersetzt hat. Ich seh das anders. ich find diese Arbeitsethik ehrbar. Jedes Printmedium, das es sich leisten kann, hat eine Grafik- und Layoutabteilung, die schaut, das die Elaborate der Journis recht daherkommen.

Samstag, 29. Oktober 2005

Il podcast arriva in Ticino!

La Radio della Svizzera Italiana hat jetzt auch Podcasts im Angebot. Und zwar gleich eine ganze Menge.

Worum geht's?

Notizen zur Zukunft des Radios primär in der Schweiz, unter Einbezug internationaler u.a. technischer und regulatorischer Entwicklungen.

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