Donnerstag, 28. Juli 2005

Was geht? Was geht? Ich sag's Dir ganz konkret! (© f4)

Vielleicht wird ja doch noch ein Schuh draus? Jedenfalls hat -kus von Starfrosch (Europas Musikpodcast Nr 1 mit homebase irgendwo in BE, wenn ich mich nicht sehr täusche; Gratuliere!) mein Stochern im Nebel (passt das?) wahrgenommen! Ich muss noch ein bisschen mehr nachdenken, dann sollten wir alle mal zusammenkommen und dann "let's rock da house!". Ich hab's irgendwie im Urin, dass es ein Zeitfenster von 12 bis 18 Monaten gibt ab jetzt, in dem sich einiges entscheiden wird in Bezug auf die Radiolandschaft Helvetiens as we know it. Und dass die Gelegenheit für "neue players" selten so güstig war, sich zu formieren und einen Fuss in die Türe resp. auf den Boden zu bekommen. Es müsste sich mal ein ZK (Zentralkomitee...!) formieren und in einem verrauchten Hinterzimmer zusammenhocken, um die Radiorevolution zu planen! Sie wird kommen. Sie ist eig. schon da. Sie muss sich nur noch auch auf den traditionellen, BAKOM-lizenzpflichtigen Feldern ausbreiten. Und das braucht wohl eine Bündelung der interessierten Kräfte.

Dienstag, 26. Juli 2005

StreamStation gibt's schon...

Zu spät! Wenn ich's recht begreife, dann bietet Radiozone.at genau das: Du kannst aus einem umfangreichen Verzeichnis von Radiostreams aus aller Welt auf der Website den auswählen, den Du auf Dein Handy per UMTS gestreamt haben willst. Viel individueller geht fast nicht. Fast. Allerdings ist der Aufenthalt in der Radiozone sehr teuer. Wie twoday.nachbar Schnitz festgestellt hat: EUR 1,2 pro Minute.

Montag, 25. Juli 2005

DAB vs. UMTS?

Was, wenn Swisscom, Orange und Sunrise ihre Netze hierzulande öffenen für Radio per UMTS? In Oesterreich und Deutschland läuft das schon (rein-hoeren, heise; Anbieter LiveTunes). Es wird eng für DAB, wenn UMTS ein valabler Verbreitungsvektor wird. Letztlich eine Frage des Preises, der "Usability" und des "UI". Wenn sich radiofähige UMTS-Handys rascher verbreiten als DAB-Empfänger, wird die Luft wirklich dünn für letztere: "Warum soll ich ein DAB-Kistchen kaufen, das tönt, wenn schon mein Handy, das ich immer dabei habe, tönt, wie ich will." Mich nimmt Wunder, was andere davon denken, weshalb ich da gecrosspostet hab...

Doc Searles: Radio 2.0

Auch andere machen sich darüber Gedanken (wer hätte das gedacht?): z.B. Doc Searles in Reaktion auf ein Posting von Scott Loftesness, der das neue Geschäftsmodell von Doug Kayes ITConversations diskutiert.

Samstag, 23. Juli 2005

RadioDay 2.0

Einmal im Jahr trifft sich das Häuflein Unerschrockener, das die Schweizer Radioszene darstellt, am RadioDay. Dieses Jahr findet er am 31.8. im WTC in Zürich statt. Es kommen zusammen: Teile aus der Chefetage privater und öff-rechtl. Sender, die Vermarkter, Technophile und Beamte. Kaum Basis. Jemand muss ja arbeiten. So kreativ und aufregend, wie die allermeisten Radios hierzulande sind, so sind auch ihre am Radioday aufkreuzenden Exponenten. Und ihre Themen 2005. Bsp:

Radiotele und Contexta präsentieren eine Auswertung aus der gross angelegten Werbewirkungsstudie "Call to action". Die Untersuchung betrachtet die medienkontaktabhängige Werbewirkung. (...) In puncto Produktverwendung ist das Bild ähnlich: Signifikante Effekte liefert das Radio. "An dieser Stelle spiegelt sich die etablierte Stärke von Radio als Abverkaufsmedium deutlich wieder. Aber auch beim Thema Markenbekanntheit leistet Radio einen eindrucksvollen Beitrag". Dies zeigt die Studie an Konsumgüteren, Beispiel Appenzeller Käse, auf.

Oder:

Referat von Vertr.-Prof. Dr. Jens Wolling, München: Radiohörer beklagen oftmals, dass sie nicht zu hören bekommen, was ihnen gefällt. Radiosender sind andererseits auf der Suche nach adäquaten Programmen und Formaten, die Hörer zufrieden stellen – und klagen ihrerseits über die undurchsichtigen Wünsche und Qualitätsvorstellungen der Rezipienten. So bleibt die Frage: Wie gross ist eigentlich die Schnittmenge zwischen dem, was Hörer wollen, und dem, was sie dann wirklich von den Sendern geboten bekommen?

Was liegt näher, als am RadioDay nach Verbündeten zu suchen für das Konsortium 2.0 - und vielleicht sogar einen RadioDay 2.0. Der würde sich dann zunächste mal weniger um die ewiggleichen Themen à la "Das Publikum, das unbekannte Wesen!"drehen, sondern wäre eine Plattform, um Zukunftsstregien und Programmmodelle zu präsentieren und zu diskutieren. Da kämen dann die Mitglieder des DAB-Konsortium 1.0 und 2.0 zusammen plus z.B. NetRadioProfis rund um re-lab, Geert Lovink, hgkz, waag, diese 4 und andere.

Freitag, 22. Juli 2005

BBC macht Jukeboxradio

ITConversations hat eine spannende Präsentation über die Zukunft des Radios. BBC-Profis berichten darin unter anderem über ein Experiment: 10 Stunden lang konnte das Publikum via SMS das Musikprogramm bestimmen: 150'000 SMS, von 100'000 Leuten die 6'000 Songs verlangen, 131 gingen über den Sender.

Isn't radio an old, dying medium? What's it doing in a conference on emerging technologies? Matt Biddulph, Paul Hammond, Tom Coates, and Matt Webb show us how radio is a reemerging technology experiencing a resurgence in popularity and relevance. They explore how radio can be improved by introducing feedback mechanisms and by ultimately making it a more social medium. Using principles of social software, the BBC becomes more of a peer than a broadcaster. In the first part of the presentation Matt Biddulph and Paul Hammond explain BBC Radio's experiment with a format called the "Ten-Hour Takeover" in which control of the station's playlist is given over to the listeners.

Der Vortrag hat auch dem O'Reilly-Radar gefallen. Die Slides der Präsentation sind hochspannend, äusserst anregend und voller wertvoller Erfahrungen!

StreamStation

Jukeboxradio, aber nicht mit einzelnen Titeln, die das Publikum aussuchen und in die Queue stellen kann, sondern ganzen Streams, die zur Verfügung stehen. Streams aus der ganzen Welt (icecast-dir). Mal 20 Minuten Radio Guayabera, mal 10 Minuten SwissGroove, mal drei Stunden Urban Soul Nation. Was das Publikum halt will... aus dem Netz direkt auf den DAB-Kanal.

Worum geht's?

Notizen zur Zukunft des Radios primär in der Schweiz, unter Einbezug internationaler u.a. technischer und regulatorischer Entwicklungen.

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