Mittwoch, 20. Juli 2005

eierlegendes Wollmilchradio

Radioscape lanciert ein Modul, das alles kann. Fast alles: Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle, digitale Kurzwelle (DRM), UKW mit RDS, DAB. Das packen wir dann in eine Box zusammen mit einem Ethernet- / WLAN-Modul und einem embedded Linux, dem wir beibringen, wie Podcasts zu abonnieren, MP3s zu verwalten und NetRadios in allen möglichen Streamformaten anzuhören sind. In der zweiten Version stopfen wir da dann noch ein Handymodul mit GPRS, Edge und UMTS rein und drehen es den Vodaphones dieser Welt an. Sonst noch Wünsche?

PodCastClient im Player-/ USB-Stick

Die Idee hat was: Den PodCatcher, die Software, um Podcasts zu downloaden, gleich in einen USB-Stick-basierten MP3-Player zu packen. Da gibt's das samt Videotutorial auf Deutsch.

DAB-Konsortium 2.0

Wenn sich die innovativen Tüftler und Macher der .ch-Radiolandschaft, die not-for-profit-UnikomRadios, zusammentun würden mit NetLabels und Drehscheiben wie StarFrosch (Musik-only-Podcast-Abo via iTunes hier) oder Sinus und z.B. den Multimedia-Profis rund um den bkanal (samt dem journalistischen und PR-know-how der infamys) plus Geldgeber à la z.B. Migros Kulturprozent (ich hör die schon: "Das fällt leider in keine unserer Förderkategorien...") und ein Telecom-Anbieter wie z.B. Sunrise als Hauptsponsor, wenn die alle zusammenfinden würden zum DAB-Konsortium 2.0, dann wär das - richtig aufgegleist - ein Dreamteam. Denn die wohlmeinenden Onkels und Tanten von Konsortium 1.0 brauchen Konkurrenz, sonst kommen da nur eingeschlafene Füsse raus bei! Oder?

Dienstag, 19. Juli 2005

DAB-Kanäle dutzendweise

Tages-Anzeiger (Tamedia ist Mitglied im DAB-Konsortium), Printausgabe gestern:

Nächstes Jahr findet in Genf bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) eine internationale Konferenz statt, bei der die Frequenzen für DAB in Europa neu und definitiv verteilt werden. Die Schweiz hofft darauf, neben den beiden bisher zugesicherten Ensembles vier bis fünf weitere zu bekommen, samt der Bewilligung für die nötige Sendestärke. Es wären dann, ab dem Jahr 2007, rund 60 DAB-Programme möglich, eine lokale und regionale Aufsplittung noch nicht berücksichtigt. Wann die bisherigen UKW-Sender abgeschaltet werden, ist noch nicht festgelegt.

Montag, 18. Juli 2005

Wer es sich in der Podcastwelt...

... mal gemütlich eingerichtet hat, also seine akustischen Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse mit Podcasts einigermassen abgedeckt hat für's Erste, der oder die entfremdet sich zunehmend dem dann plötzlich uralt wirkenden old school Radioparadigma, dass irgendwas zu einem fixen Zeitpunkt unwiederruflich durch den Aether geht und dann weg ist. Das ist so dermassen 20. Jahrhundert! Plötzlich schaust Du Dein Küchenradio an und kannst nur noch verständnislos den Kopf schütteln darüber, dass Du das jahrelang als Konsument mitgemacht hast.

Jukebox - DAB - Radio

So ging's doch auch:
  • Variante 1: In einem über Browser durchsuchbaren Repertoire (mit Vorhörfunktion) kann ich - wie bei einer Jukebox - die Songs wählen, die im Radio kommen sollen (Die Idee hab ich schon mal durchgespielt vor langer Zeit). Das System gibt mir die ungefähre Zeit an, wann meine Wunschtitel zu hören sein werden - und orientiert mich X Minuten vorher per SMS (die SMS-Kosten werden mir belastet und finanzieren die Station mit).
  • Variante 2: Wie Variante 1, ergänzt um die Möglichkeit des Publikums, eigene Audio-Produktionen (Songs, Podcasts etc.) ins System einzuspeisen - und so im Repertoire der Jukebox zur Verfügung zu stellen. Eine Art WikiPediaRadio.

Sonntag, 17. Juli 2005

Datenlager à discrétion

Soviel Audio-, Video-, Wasauchimmer-Datenmaterial wie Du willst kannst Du umsonst lagern bei Ourmedia. Das kann ja nicht sein? Sie behaupten, doch! There's no such thing as a free lunch? Yes there is...

Open Source Radio

Rivendell ist ein quasi fixfertiges Radioproduktions und -sendesystem, veröffentlicht unter GPL und funktionierend unter Linux. LiveSupport von Campware ist ein zweites System, das ähnliches bietet. OMA geht in dieselbe Richtung. Was wäre möglich / würde entstehen, wenn man das Open Source Paradigma nicht nur auf die Produktionsmittel des Radios sondern auch auf seinen Inhalt anwenden würde? "Radio Internationale Stadt", ein Vorläufer von OMA, ging schon vor Jahren in diese Richtung, war aber seiner Zeit wohl zu weit voraus...

DAB - Blog - Podcast

Das wär mal was anderes: Ein DAB-Kanal, der zusammen mit einem Weblogsystem und Podcasts gemeinsam ein mediales "Dreieck" bilden würde, bei dem der Inhalt jedes Eckpunktes die beiden anderen spiegeln, füttern und reflektieren würde!

DAB - und was dann?

Radio X in Basel hat mit seiner Stellungnahme in Sachen DAB auf der DAB-Website der SRG SSR eine rege Diskussion ausgelöst.

Es geht voran...

Angelehnt wohl an das Modell Grossbritannien haben sich die "ARD" der Schweiz, die SRG SSR, die Muttergesellschaft des Tages-Anzeigers, Tamedia, der Werbevermarkter Radiotele AG und die Medienunternehmerin Suzanne Speich zusammengetan zu einem Konsortium, um die Verbreitung von DAB voranzutreiben. Ein spannender Schachzug.

Worum geht's?

Notizen zur Zukunft des Radios primär in der Schweiz, unter Einbezug internationaler u.a. technischer und regulatorischer Entwicklungen.

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