technik

Dienstag, 6. Dezember 2005

DMB bei Samsung Standard - bald so verbreitet wie Kamera

(imodestrategy, 11.11.05) Samsung Electronics' S-DMB phones are reported to be selling well [in Südkorea], with its four models [eines davon] selling over a total of 250,000 units. SK Teletech also sold 150,000 of its IMB1000 model, while LG Electronics registered a growth in its DMP phone sales, with 50,000 units sold. Samsung has decided to have DMB as a standard function in all of its new phones next year. It is estimated that DMB/DVB will soon be as widespread as the camera function.

Ob die DMB-ready-Handys nächstes Jahr schon hierzulande zu haben sein werden? Die Fussball-WM muss ja offenbar als Verkaufsargument hinhalten und die interessiert wohl hier auch... weshalb es ja gut denkbar ist, dass die DMB-Dinger nächsten Frühling ihren Weg auch nach Zentraleuropa finden werden. Ist DAB resp. DMB dank der .ch-Fussballnationalmannschaft Ende 2006 schon ein "Household-Name"? Was für überraschende Synergien!

Freitag, 2. Dezember 2005

Südkorea startet DMB-Handy-TV

(heise) Südkorea drückt beim Empfang von Fernsehprogrammen auf Handys und anderen mobilen Endgeräten weiter aufs Tempo. Die drei größten Sender des Landes nahmen am Donnerstag weltweit als erste den Regelbetrieb für die terrestrische Übertragung von Daten und Fernsehbildern auf der Grundlage der DMB-Technik (Digital Multimedia Broadcasting) auf, meldet dpa.

Montag, 28. November 2005

WiMAX ausgeschrieben

(BAKOM) Drei BWA-Konzessionen werden im zweiten Quartal des Jahres 2006 per Auktion vergeben und ermöglichen WiMAX in der Schweiz.

Montag, 21. November 2005

Audible + Podcasts: Paradies für Werber

(futurezone) Das Internet-Service Audible, das auch digitale Hörbücher zum Download anbietet, will nun ein Tool vorstellen, mit dem Werber zuerlässig messen können, wie viele Zuhörer ein Podcast tatsächlich hat. Schließlich werden nicht alle heruntergeladenen Podcasts dann auch tatsächlich angehört. Dieses Tracking-Service soll Podcastern für drei Cent pro Download angeboten werden, Audible berichtet dann, ob und wie lange der Podcast angehört wurde.

Wenn Audible mitbekommt, "ob und wie lange" ein Audio angehört wurde, heisst das, dass deren System "nach Hause" anruft. Anders ist es gar nicht möglich, dass Audible erfährt, welchen Podcast ich wie lange auf meinem Player im Zug gehört habe. Wann ist das möglich? Bei der Synchronisation? Beim nächsten Download? Ich weiss es nicht. Irgendwie muss der Player via Netz der Zentrale zurückmelden, was ich wie genutzt habe. Legt Audible dies offen in den Geschäftsbedingungen? Ich hab nichts darüber gefunden. Hab ich's übersehen oder steht da wirklich nichts?
ANSCHLUSSFRAGE: Wenn Audible mitbekommt, wer was wie lange hört auf dem Player, wie steht es in dieser Hinsicht mit iTunes und Apple? Hat mal jemand untersucht, was iTunes an Apple meldet? Vielleicht führt Steve ebenfalls Buch über unser iPod-Nutzungsverhalten. Vielleicht weiss er von allen, welche Songs und Podcasts sie wie oft hören. Vielleicht auch nicht.

Sonntag, 20. November 2005

Podcasting im TV

(3sat neues) Nicht nur die altehrwürdige Tagesschau tut es, das Handelsblatt hat einen und Tausende ganz normaler Leute machen es auch. Die Rede ist vom Podcasting. Im Prinzip ist das Radio zum mitnehmen. Mit dem großen Unterschied, dass Sie kein Live-Programm hören, sondern von Ihnen ausgewähltes Lieblingsprogramm. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Broadcasting“ und dem iPod, einem der verbreitetsten MP3-Player. Ein Überblick von Valentina Hirsch.

Sendungsarchiv

Dienstag, 1. November 2005

Podcasts auf's Handy streamen

Der Ketzer fragt: Wer braucht noch DAB, wenn Radios UND Podcasts mit einer günstigen Flatrate auf's Handy kommen? (Quelle)

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Radio sehen

(rein-hoeren) Bei der „Commercial Radio National“-Konferenz in Sydney wurde der Prototyp eines DAB-Radios mit eigenem Display für Datendienste vorgestellt. Der „DAB Picture Radio“ getaufte Prototyp kann nicht nur Radioprogramme wiedergeben, sondern er ermöglicht auch die Darstellung von Bildern, Nachrichten oder Wetterkarten auf dem eingebauten Farbdisplay, die als DAB-Datendienst übertragen werden.

Samstag, 24. September 2005

Handy als Jukebox

NZZ gestern:

Die Handy-Besitzer sollen weniger reden, dafür mehr zuhören, sie sollen mittels des Mobiltelefons unterwegs Musik geniessen, Musik, die sie via PC im Internet oder über Funkverbindungen von den Telefongesellschaften legal erworben haben. Die Deutsche Telekom nutzte vergangene Woche die Musikmesse Popkomm in Berlin, um ihre Mobile Jukebox vorzustellen. Damit können die Kunden von T-Mobile Songs direkt auf ihre Handys laden, falls diese für UMTS ausgelegt sind. Erstmals sind die Nutzer dank einem Dual Download genannten Verfahren imstande, einmal in dem Webshop gekaufte Titel in unterschiedlichen Encoding-Formaten mit verschiedener Qualität sowohl auf dem Handy als auch auf dem PC zu nutzen. Eine Lizenz gilt für beide Plattformen. Das digitale Rechtemanagement für die Lösung hat die Basler SDC AG (Website hier) geliefert.

SDC? In Basel? Ja:

Über SDC
Als einer der ersten Anbieter von DRM- und E-Commerce-Lösungen begann die SDC AG bereits 1994 mit der Entwicklung eines Java-basierten Systems für das Digital Rights Management (DRM). Zwei Jahre später wurde dem Unternehmensgründer Rolf Brugger das EU- und US-Patent für den Musik-Download über Netzwerke erteilt. 2001 erlangte das erste und derzeit einzige Java-basierte DRM-System Marktreife. SDC bietet ein umfassendes Java-basiertes Software-Portfolio für das DRM an, mit dem alle Arten von Content wie z.B. Musik, Videos, Fotos, Spiele, Bücher und Dokumente ohne zusätzliche Software-Installation auf dem Client oder Einbau eines Chips in das Endgerät geschützt werden können. Die Möglichkeit der sicheren Superdistribution und Übertragung von Content auf andere Geräte schafft ein neues Paradigma für die Nutzung geschützter Inhalte. Die Lösung läuft auf allen Java-fähigen Geräten wie Mobiltelefonen, PDAs, Settop-Boxen und PCs und ermöglicht Mobilfunkbetreibern, elektronischen Einzelhändlern und Content-Distributoren den sicheren Vertrieb digitaler Inhalte. SDC befindet sich in Privathand und ist in der Schweiz ansässig. Das Unternehmen ist in den USA, Europa und Asien aktiv. SDC ist ein Partner von Sun Microsystems in Menlo Park, Kalifornien.


Heisst das, bei jedem legalen Download von DRM-geschützter Musik via ein javabasiertes System, klingelt die Kasse an der St. Alban-Vorstadt 80? Wird wohl so sein.

Freitag, 23. September 2005

"erst" knapp 20% haben MP3-Player?

In der NZZ heute:

Während unser Land in politischen Fragen eher als konservativ gilt, ist es wie die nordischen Länder bekannt dafür, für neue Technologien offen zu sein und dafür grosszügig Geld auszugeben. Zahlen einer kürzlich durchgeführten Studie zeigen allerdings, dass viele der neuen Technologien hierzulande nicht sonderlich schnell Akzeptanz finden. Nach 2004 wird die von der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) initiierte Studie über Kommunikations- und Unterhaltungstechnologien zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Publica Data, der Medienforschungsfirma der SRG, durchgeführt. Sie basiert auf der Befragung von knapp 2500 Personen, welche von Mai bis Mitte Juni dieses Jahres in den drei grossen Sprachregionen durchgeführt wurde. (...) Generell ist festzustellen, dass neue elektronische Medien von Jüngeren markant stärker genutzt werden; mit zunehmendem Alter nehmen die aktiven Anwender ab. So besitzen zum Beispiel neun von zehn Befragten nebst einem Radio ein weiteres Musikabspielgerät, davon sind aber noch nicht einmal ganz 20 Prozent iPods und andere MP3-Player. Bei den 15- bis 24-Jährigen liegt der Anteil schon bei 44 Prozent. Vier von zehn Befragten dieser Altersgruppe lädt auch zu Hause Musik aus dem Internet herunter, während dies über das ganze Altersspektrum hinweg weniger als ein Fünftel tun.

Wenn von 90% der Befragten "noch nicht einmal ganz 20%" MP3-Player haben, dann sind das auf's Ganze gesehen doch immerhin 7 Millionen * 0.9 *0.2. = 1,26 Millionen Menschen. Spinn ich, oder sind das nicht doch ganz anständig viele? Ja sogar erstaunlich viele? Und 7 Millionen * 0.2 = 1,4 Millionen Menschen in der Schweiz saugen Musik aus dem Netz. Wow! sag ich da. Und bald jede / jeder Zweite jüngere Erwachsene tut's ebenso. Das ist doch schon ein Volkssport! Als was anderes würde Ogi es bezeichnen, wenn so viele junge Menschen z.B. wakeboarden würden?!?!?!?!?!

Mittwoch, 7. September 2005

Wollmilchradio (Eier legen kommt noch!)

lgv9000
Das V9000
von LG: auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vorgestelltes DMB-Handy: GSM/GPRS/UMTS, DMB-(Fernseh)-Empfang und DAB-Radio im VHF-Band, 320X256 Display mit 256'000 Farben, 1,3-Megapixel-Kamera, MP3-Player.

Worum geht's?

Notizen zur Zukunft des Radios primär in der Schweiz, unter Einbezug internationaler u.a. technischer und regulatorischer Entwicklungen.

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